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Mein Rücktritt per Ende 2012
News - Lokal

Ende 2012 werde ich das Amt des Gemeindepräsidenten während 10 Jahren ausgeübt haben. 10 Jahre, das ist eine „gute“ Amtszeit: Nicht zu lang und nicht zu kurz!


Ich habe mich entschieden, bei den kommenden Gesamterneuerungswahlen nicht mehr für das Amt des Gemeindepräsidenten zu kandidieren. Die folgenden Überlegungen führten mich zu diesem Entscheid:


- Das klassische Argument, das oft bei einer erneuten Kandidatur vorgebracht wird, würde auch bei mir zutreffen: Es sind zahlreiche wichtige und spannende Projekte in Arbeit. Ich würde sie sehr gerne weiter begleiten und bearbeiten. Allerdings wäre das in zwei oder vier Jahren nicht anders.

 

- Die Projekte haben heute alle einen guten Zwischenstand erreicht oder werden ihn 2012 noch erreichen. So stehen bezüglich Verwaltungszentrum die Entscheide an, bei diversen Planungen wird 2012 die Mitwirkung durchgeführt, und bei Tram Region Bern ist soeben der Planungskredit für das Bauprojekt gesprochen worden – der Volksentscheid steht 2014 an.


- Auch für das Projekt Behörden- und Verwaltungsreform halte ich es für zweckmässig, die ab 2013 erneuerten Abläufe und Gepflogenheiten mit einer neuen Führung anzugehen und die Stabübergabe nicht zwei oder vier Jahre später vorzunehmen. Sollte es zusätzlich gelingen, anfangs 2013 das neue Verwaltungszentrum zu beziehen, würde diese „Zeit der Erneuerung“ optimal abgerundet!


- Wesentlich ist für mich die Tatsache, dass in den nächsten Jahren mehrere Abteilungsleitende in Pension gehen werden. In dieser Situation ist es richtig, dass der Chef zuerst geht und die Nachfolgerin oder der Nachfolger bei der Zusammensetzung des zukünftigen Führungsteams eine zentrale Rolle übernehmen kann.


- Der Rücktritt stimmt aber auch für mich persönlich. Es ist mein Ziel, nochmals eine berufliche Tätigkeit ausüben zu können. Dabei sollte diese Tätigkeit mich weniger stark auslasten als das Gemeindepräsidium und mir deshalb erlauben, ihr länger als bis 65 nach zu gehen. Wenn es mir gelingt, länger als bis 65 in einem bewältigbaren Rahmen eine interessante berufliche Tätigkeit ausüben zu können, halte ich das für eine grosse Lebensqualität. Dies will vorbereitet sein – konkret festgelegt ist im heutigen Zeitpunkt allerdings noch nichts.

 

Christian Zahler

Gemeindepräsident

 
 
Christian Zahler wird nicht mehr kandidieren
News - Lokal

Der Ostermundiger Gemeindepräsident wird bei den kommenden Gesamterneuerungswahlen nicht mehr kandidieren

Im Herbst 2012 werden in Ostermundigen Gesamterneuerungswahlen stattfinden.
Die sozialdemokratische Partei Ostermundigen hat mit Bedauern davon Kenntnis genommen, dass sich unser Gemeindepräsident, Christian Zahler, nicht mehr für eine weitere Amtsdauer zur Verfügung stellen wird.


Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahren unter seiner Ägide gut entwickelt, sowohl im baulichen wie im sozialen Bereich. Die SP will diese Politik weiterführen und will deshalb das Gemeindepräsidium in ihren Reihen behalten.


Zwei qualifizierte Kandidaturen stellen sich zur Verfügung: Regula Unteregger, Fürsprecherin, Mitglied des Gemeinderates
und Norbert Riesen, lic rer pol, Mitglied des Grossen Gemeinderates und dessen letztjähriger Präsident.


Die Nomination wird am 17. Februar 2012, im Anschluss an die Hauptversammlung der SP-Ostermundigen, stattfinden.

 
Schuster bleib bei deinem Leisten
News - Lokal

 

Herrn Hermann gehörte als einem der führenden schweizerischen Politgeografen und -demoskopen bisher meine Achtung, und als einem solchen gehört sie auch weiterhin. Als Wahlanalytiker und als einer, der cool die hiesige aktuelle Politszene verfolgt, vermittelt er immer wieder Erkenntnisse, welche der Presse und der Oeffentlichkeit, sicher aber auch der Politik selber wertvolle Hinweise und Analysen vermittelt.
In seiner letzten Kolumne aber, welche sich mit dem Wahlergebnis der Sozialdemokraten auseinandersetzt, ist ihm der sonst so nüchterne und faktengestützte Duktus zu meiner Ueberraschung abhanden gekommen. Da wirft er mit Begriffen wie Dreistigkeit, Verblendung, Stil arabischer Potentaten, schillernde Figuren, Misere uam um sich, als gälte es, die SP als Serientäterin aus dem schweizerischen Polittempel hinauszuwerfen. Möchte er aber der Sozialdemokratie eine heilsame Standpauke verpassen, was ihr vielleicht manchmal auch nicht so schlecht täte, so hat er sich aber sowohl im Ton wie in den Fakten vergriffen - siehe Wortwahl von oben.
Es ist richtig, dass die SP in den Nationalratswahlen erneut verloren hat, wenn auch nur geringfügig. Allerdings sind nun zwei Parteien neu aufgetreten, welche einen Wähleranteil von 20% errungen haben, was kaum an einer der anderen Parteien spurlos vorbeigegangen ist - was Herr Hermann keiner Erwähnung wert findet.
Es ist auch richtig, dass mit Listenglück trotzdem drei Sitze hinzugewonnen werden konnten. Allerdings hatte die SP vor vier Jahren ausgesprochenes "Listenpech", was in diesem Zusammenhang auch keine Erwähnung findet. Aus dem allgemeinen Teil seiner Kolumne wird ersichtlich, dass er, wenn man hinter den Rauchvohang seiner Argumente tritt, der Partei zwar sozialpolitische Verlässlichkeit attestiert, aber die Vertretung gutbürgerlicher Werte vermisst - also eine vielleicht nicht ganz gut verstandene Helmut-Schmittsche Kombination - was ja auch keine schlechte politische Haltung wäre. Fragt sich nur, wie das denn gehen soll, dass die Linke sich die verkommenen bürgerlichen Werteklamotten überziehen soll, um damit neuen Staat zu machen. Vielleicht täten es auch humanistische Ueberzeugungen, welche der Sozialdemokratie nicht so fremd sind. Also Herr Hermann freue ich mich auf ihre nächste nüchtern-analytische Kolumne.
Mit freundlichen Grüssen

Jürg Schärer
Blankweg 42
Ostermndigen

 

 
Poststelle Ostermundigen 2: Unterschriften übergeben
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1389 Unterschriften für Erhalt von Ostermundiger Poststelle
Fünf Wochen hat die SP Ostermundigen gegen die geplante Schliessung der Postfiliale an der Bernstrasse 96 Unterschriften gesammelt. Gestern nun haben die SP-Parlamentarier Cécile Leliane Schärer-Nguiamba und Bruno Grossniklaus dem Leiter Verkaufsgebiet Bern der Schweizerischen Post, Stefan Schulz, insgesamt 1389 Unterschriften übergeben. Dass so viele Ostermundiger die Petition unterzeichnet haben, zeige, dass die Anwohner nicht mit den Plänen der Post einverstanden seien, so Grossniklaus. «Immerhin haben fast zehn Prozent der Bevölkerung unterschrieben.» Viele hätten ihr Unverständnis geäussert, dass ausgerechnet eine Poststelle an so zentraler Lage geschlossen werden soll. Im Juni hat die Schweizerische Post angekündigt, die Poststelle im Frühling 2012 schliessen zu wollen. Der gelbe Riese macht für den Entscheid rückläufiges Kundenaufkommen geltend. Als Alternative soll stattdessen in der nahe gelegenen Migros-Filiale an der Bernstrasse 114 eine neue Postagentur eingerichtet werden, wo Briefe und Pakete aufgegeben und Einzahlungen getätigt werden können. Stefan Schulz sagte gestern, die Post halte nach wie vor an diesen Plänen fest, man werde das Petitionsanliegen aber prüfen.
Grossniklaus will morgen im Parlament eine überparteiliche Motion einreichen und den Gemeinderat beauftragen, sich bei der Post für die Erhaltung der Poststelle oder die Schaffung einer Ersatz-Poststelle im östlichen Dorfteil einzusetzen. (sbv) Der Bund

Die BZ schreibt:
Ende Mai verkündeten die Post und die Gemeinde Ostermundigen die Schliessung der Poststelle an der Bernstrasse 96 im Unterdorf. Grund dafür sind sinkende Kundenfrequenzen. Die Poststelle ist nur noch bis nächsten Frühling geöffnet. Seit Anfang August hat die örtliche SP nun Unterschriften gegen die geplante Schliessung gesammelt. Innerhalb von fünf Wochen unterschrieben 1389 Ostermundiger die Petition.
Bruno Grossniklaus, SP-Parteisekretär und GGR-Mitglied, kann die Entscheidung der Post zwar verstehen: «Im Zeitalter von Mails muss sich die Post wirtschaftlich weiterentwickeln.» Er will aber den Menschen eine Stimme geben, benachteiligt werden, wenn die Post schliesst: «Für viele ältere Leute ist der Weg bis zur zweiten Poststelle im Dorf zu weit.» Die SP Ostermundigen bemängelt, dass die Filiale nicht ausreichend ersetzt wird: Die Post plant eine Postagentur in der Migros. Diese soll zwar länger geöffnet sein, bietet aber weniger Dienstleistungen an. Zudem soll die Poststelle 1 umgebaut und vergrössert werden. Ein zusätzlicher Schalter und die Posttheke in der Migros ersetzen die drei Schalter der Poststelle 2.
Von Seiten der Post will man vorläufig an den Plänen festhalten. Stefan Schulz, Leiter Poststellen und Verkauf Region Bern, sagt aber: «Wir werden die Petition prüfen und im Dialog mit der Bevölkerung eine Lösung suchen.» Grossniklaus lanciert im Ortsparlament (GGR) zudem eine überparteiliche Motion. Diese fordert den Gemeinderat auf, sich für den Erhalt der Poststelle einzusetzen.

 
Postangebot in Ostermundigen
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Im Juni 2011 wurde die Öffentlichkeit von der Post darüber informiert, dass die Poststelle Ostermundigen 2 Unterdorf im Frühjahr 2012 geschlossen wird- und als Ersatz eine Postagentur in der nahen Migros eröffnet werden soll. Die Post begründet ihr Vorhaben damit, dass diese Poststelle saniert werden müsste und zudem die Kundenfrequenz seit 2005 rückläufig sei.

Die SP-Ostermundigen ist mit diesem Entscheid nicht einverstanden. Sie hat eine Petition zu Handen der POST gestartet.

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